Katze Bounty riecht an Blumen

Mythen

Was hintert dich daran, in deiner Katzengruppe    Harmonie zu erzeugen?

Kennst du den Satz, so haben wir uns das nicht vorgestellt?

Nein? Stattdessen war es eine Vorstellung von einem glücklichen stressfreiem Zusammenleben mit deinen Katzen, die miteinander spielen, zusammen kuscheln, aber doch bitte nicht streiten und es nur permantenen Stress gibt!


Katze Dolly und Katze Bounty schauen sich an

Mythos #1

Gemeinsames Füttern und Spielen, positive Begegnungen schaffen.


Was passiert beim gemeinsamen Fressen? 
Sie dulden sich, aber die Beziehung ändert sich gar nicht. Beim Fressen konzentriert sich deine Katze voll auf ihr Futter. Bei der nächten Begegnung deiner Katzen ist dadurch die Bezieung unverändert. Es kann sogar dazu führen, dass zusätzliche Spannung entstanden ist und sich diese entladn muss.

Was passiert beim gemeinsamen Spielen? 
Hier kann sogar durch das Hochfahren des Energielevels der bereits vorhandene Stress unter den Katzen sichweiter hochschaukeln und es kann direkt zu Auseinandersetzungen kommen .


Katze Dolly liegt auf Katze Elly

Mythos #2

Die klären das unter sich

Katzen WG

Deine Katzen sind keine wildlebenden Katzen, sie leben in einer Katzen-WG zusammen und können sich kein neues Revier suchen.


Streit gut oder nicht ?

Es ist wichtig zu verstehen, dass Streit unter Katzen in bestimmten Situationen hilfreich sein kann. Dies gilt nur, wenn der Streit eine Situation klärt und danach beide gut damit sind.
Wenn jedoch Streit zu einem Teufelskreis aus Stress und Konflikten führt, fehlt den Katzen oft die Fähigkeit, Konflikte konstruktiv zu lösen. Bei stabilen Katzen kann Streit eine positive Funktion erfüllen, doch schätzungsweise 90 % der Hauskatzen verfügen nicht über diese Kompetenzen. 

Warum haben einige Katzen diese Fähigkeiten, während andere Schwierigkeiten haben? Katzen, die gut sozialisiert, stressresilient und kommunikationsstark sind, können Konflikte besser bewältigen. Im Gegensatz dazu haben Katzen mit unzureichenden sozialen Kompetenzen oft Schwierigkeiten, ihren Stress abzubauen. Sie übertragen ihren Stress auf andere Katzen, die sich nicht wehren können oder einfach weglaufen, wodurch sie zur „Beute“ werden. 

Katzenkompetenzen

Katzen mit keinen oder schlechten Kompetenzen können das nicht. Sie lassen sich immer antriggern. Können ihren eigenen Stress nicht abbauen und übertragen diesen auf ihr gegenüber, die Opferkatze, die sich schlecht wehrt oder einfach nicht klar genug, wegrennt und dann zur „Beute“ wird. 

 

An der Stelle darf die Katze Hilfe bekommen, diese Kompetenzen aufzubauen. 


Katze Bonnie schaut aufmerksam in die Kamera

Mythos #3

Dauerstress macht nichts


Hast Du gewusst, dass sich hinter dem schwierigen Verhalten deiner Katze ein permanent andauernder Stress verbirgt? Vordergründig fällt dir nur das auffällige Verhalten auf. Dahinter verbirgt sich ein hohes Stresslevel.


Gesundheitliche Folgen von Dauerstress

Sensible Katzen reagieren stark auf Veränderungen, das kann häufig zu Krankheiten führen. Durch das ständige Ausschütten von Stresshormonen reagiert der Körper der Katze. Häufige Krankheiten sind, stressbedingte Blasenentzündungen, Magen-Darmtrakt: Durchfall, Nierenprobleme, Zuckungen, weil das Nervensystem sich nicht mehr runterfahren kann.

Wird der Katze dauerhaft Stress, den sich nicht verarbeiten kann, zugemutet, können Gesundheitliche Veränderungen auftreten.

 

Katzen brauchen etwas Stress. Diese Stressdosierung muss so gestaltet sein, dass sie diesen verarbeiten und verdauen können. Das kann dann zur Resilienz führen.

Übersteigt der Stress aber die Schwelle, dass er verarbeitet werden kann, ist die Katze damit überfordert und dann geht es in den Negativbereich.


Katze Elly sitzt im Baum

Mythos #4

Die Katze muss ausgelastet werden


Unterforderung?

Wenn Katzen auffälliges Verhalten zeigen, dann interpretieren wir Menschen gern, dass die Katze nicht nicht genug beschäftigt ist und unterfordert sei. Wenn sie ausgelastet ist, dann hört das auf.

Die richtige Beschäftigung?

Oftmals werden hier die Katzen mit verschiedenen Spielchen bespielt, so dass sie sich auspowert.
Auch beliebt sind Laufräder für Wohnungskatzen, damit sich genug Bewegung haben.

Zusammenhang Verhalten und Stress

Einem auffälligen Verhalten liegt grundsätzlich ein auch hohes Stresslevel zu Grunde, welchen die Katze selbst nicht bewältigen kann. Dass bedeutet, ein inneres zur Ruhe kommen und daraus eine innere Stärke ist eine Vorraussetzung, damit eine Katze auch ihren Stress besser regulieren kann.
Diese Kompetenz kann nicht erlangt werden, wenn die Enrgie durch Spiel- oder Laufaktivitäten hochgefahren wird. Nur weil die Katze dann zeitweise müde ist, wird der Umgang mit Stress oder auch die Ursache dessen nicht behandelt.
Damit können die probleme nicht gelöst werden, teilweise werden sie dadurch sogar noch schlimmer, denn eine Selbstregulation wird damit negativ beeinflußt.